Als wir kürzlich an dieser Stelle unsere Lesezeichen vorgestellt haben (“Down-Syndrom. Na und? Wie gut, dass jeder anders ist!”), hatten wir keine Ahnung, wie schnell diese Idee aufgegriffen werden und Kreise ziehen würde: Wir haben bereits Vorbestellungen für über 35.000 Stück erhalten (aus Deutschland, Österreich und der Schweiz), haben die ersten 10.000 Lesezeichen inzwischen versandt und erwarten nun weitere Nachlieferungen von der Druckerei. Und all das lange vor dem Welt-Down-Syndrom-Tag (21. März).
Inzwischen sind auch unsere Aufkleber („Down-Syndrom – na und?!“) immer stärker gefragt, und die Kalender-Aktion für Wartezimmer etc. (ab zwei Stück für nur je 5,- EUR) läuft nach wie vor. Soeben ist außerdem die zweite Auflage des wunderschönen Bilderbuches „Die Geschichte von Prinz Seltsam“ aus der Druckerei eingetroffen.
Es freut uns unglaublich, dass so viele Leute mitmachen und sich dafür engagieren, Vielfalt zu feiern – ein ermutigendes und wichtiges Signal für unsere Gesellschaft! Und es macht Spaß, gemeinsam kleine Zeichen zu setzen. Im wahrsten Sinn des Wortes.
Natürlich machen wir gerne weiter – Lesezeichen-Bestellungen erreichen uns am einfachsten über unser Kontaktformular oder per E-Mail an info@neufeld-verlag.de.
Franziska Dalingers Jugendroman Vollmilchschokolade und Todesrosen (Neufeld Verlag) ist einer von insgesamt zwölf Titeln, den die Jury des Evangelischen Buchpreises auf ihre Empfehlungsliste 2012 gesetzt hat.
In dieser Woche wurde bekannt gegeben, dass die Journalistin Katja Thimm für ihr Sachbuch Vatertage – eine deutsche Geschichte (S. Fischer) den Evangelischen Buchpreis 2012 erhält. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird am 23. Mai 2012 in der Kulturkirche St. Egidien in Nürnberg überreicht. Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 verliehen. “Gesucht werden Bücher, die anregen über uns selbst, unser Miteinander und unser Leben mit Gott neu nachzudenken”, so die Preisgeber. Die Titel werden jeweils von Lesern vorgeschlagen.
Neben dem Preisbuch wählt die Jury jeweils drei weitere Titel für eine Empfehlungsliste in den vier Kategorien Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, Romane und Sachbücher aus. Franziska Dalingers Roman Vollmilchschokolade und Todesrosen ist einer dieser zwölf Titel, den die Jury des Evangelischen Buchpreises auf ihre Empfehlungsliste 2012 gesetzt hat.
Worum geht es in diesem Roman, der von Teenagern (und ihren Müttern …) verschlungen wird? In der Empfehlungsliste heißt es:
Manchmal weiß sie selbst nicht, wer sie eigentlich ist: Ist sie Miriam, die Brave, die Unauffällige, die den kirchlichen Jugendkreis besucht? Oder ist sie Messie, die witzige Imitatorin, die bei allem mitmacht, und nicht davor zurückscheut, einen jüngeren Mitschüler unter Druck zu setzen, um von der coolen Clique wahrgenommen zu werden? Ein Wiedersehen mit Kindheitsfreund Daniel bringt Miriam/Messie dazu, an dem zu zweifeln, was sie tut. Denn was in der Clique scheinbar harmlos begonnen hat, eskaliert jetzt. Erpressung, Cyber-Mobbing und schließlich körperliche Gewalt zwingen Miriam, darüber nachzudenken, was ihr wirklich wichtig ist. Für jugendliche Leserinnen ab 13 J.
Im Januar 2012 erschien die Fortsetzung dieses beeindruckenden Jugendbuches unter dem Titel Narzissen und Chilipralinen. Nun aber erstmal herzlichen Glückwunsch an unsere Autorin Franziska Dalinger!
Vom 23. bis 25. März 2012 findet in Friedrichroda/Thüringen ein Familienkongress von TEAM-F statt. Geistliche Impulse zu Ehe und Familie wird am ersten Abend unser Autor Dr. Manfred Engeli einbringen. Sein Thema: „Gott (s) einen Platz geben in unserer Ehe schafft Entlastung“. Gerade rechtzeitig ist dann auch sein neues Buch Gottes Angebote – Final ausgerichtete Seelsorge lieferbar, das soeben in die Druckerei geht. Im Schweizer Scesaplana Verlag ist seine Broschüre Finale Eheseelsorge erhältlich – und der Verein LiSa Eheatelier (“Licht & Salz”) bietet vor allem im deutschsprachigen Raum Ehewochen und Ausbildungskurse in dieser besonders lösungszentrierten Seelsorge an. Im Neufeld Verlag ist bereits im Sommer eine Neuauflage des Buches Makarios – Der Weg, ein glücklicher Mensch zu werden von Manfred Engeli erschienen.
Anmeldung für den Kongress in Friedrichroda: Edeltraud Wurl, Straße der Freundschaft 33, 15328 Küstriner Vorland, OT Manschnow, Telefon 03 34 72/5 00 69, info.bb@team-f.de
Veranstalter: TEAM.F – Neues Leben für Familien e. V., Honseler Bruch 30, 58511 Lüdenscheid, Telefon 0 23 51/98 59 48-0, Telefax 0 23 51/98 59 48-10, info@team-f.de, www.team-f.de
Renommierte Sänger und Musiker präsentieren beliebte Klassiker aus Opern, Operetten und Musicals – extra für Menschen mit Down-Syndrom! Am Welt-Down-Syndrom-Tag, Dienstag, 21. März 2012, findet im Stadttheater Fürth eine Benefizgala zugunsten von Menschen mit Down-Syndrom statt.
„Cupido Klassiko“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzerte auf hohem klassischem Niveau zu organisieren und gleichzeitig Menschen zu helfen. Internationale Opernsolisten unterstützen dieses Projekt, indem sie sich in den Dienst der Sache stellen. „Musik ist die einzige Sprache, die grenzüberschreitend immer die richtigen Worte findet; gerade dann, wenn wir auf Not stoßen, der wir machtlos gegenüber stehen“, so Carola Gebhart, die Initiatorin von „Cupido Klassiko“.
Die Gala findet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Down-Syndrom-InfoCenter statt. Galakarten kann man an der Theaterkasse bestellen, online oder per Telefon 09 11/9 74 24 00.
Es überrascht nicht wirklich: Die Burnout-Gefahr bei Menschen in geistlichen Berufen ist hoch. Zu den allgemeinen Stressfaktoren kommen oft hohe eigene Ansprüche des Ganz-für-den-anderen-da-seins sowie ein weit verbreitetes Einzelkämpfertum.
Dr. Andreas von Heyl, Jahrgang 1952, erfahrener Gemeinde- und Krankenhauspfarrer, hat sich intensiv mit Burnout bei Pfarrern, Religionspädagogen und anderen Menschen in geistlichen Berufen beschäftigt. Im Februar erscheint nun sein Buch: “Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer”. Darin benennt von Heyl die konkreten Gefahren, die zum Burnout in geistlichen Berufen führen können, und zeigt wirksame Strategien, wie man ihnen im Alltag begegnen kann. Für die eigene Seele sorgen, könnte man zusammenfassend vielleicht auch sagen.
Der Autor hat Zusatzausbildungen in KSA und prozessorientierter Psychologie und ist heute Privatdozent für Praktische Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie Leiter der „Fortbildung in den ersten Amtsjahren“ in der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Und ein sympathischer Mensch!
Das Anti-Burnout-Buch für Pfarrerinnen und Pfarrer
180 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-451-61040-0, € [D] 16,99
Eine Hochzeit wird gerne mit einem großen Fest gefeiert. „Aus Liebe“ versprechen sich Paare, „in guten wie in schlechten Tagen“ zusammen zu halten. Tatsächlich gelingt es vielen Paaren, lange Jahre zusammen zu leben. Aber wie ist es ihnen möglich, im Alltag ihre Liebe zu erhalten oder immer wieder neu zu beleben?
Eine gute Ehe ist kein Selbstläufer und Ehepartner brauchen immer wieder Ermutigung, Neuanfänge und kreative Ideen. Um die eigene Ehe wieder in den Blick zu bekommen und „Öl ins Feuer der Liebe zu gießen“, werden vielerorts Veranstaltungen unter dem Motto „Gutes für Ehepaare“ durchgeführt. Bis zum Valentinstag am 14.2. gibt es neben Angeboten wie z. B. Fackelwanderungen oder Sauna für Anfänger auch Vorträge, Segnungsgottesdienste oder kulinarische Verwöhnmenüs bei Kerzenschein. Besondere Unternehmungen zu zweit, ein Hauch Romantik und viele Anregungen zur Investition in die Partnerschaft sollen auch in diesem Jahr junge und alte Ehepaare ermutigen, die „guten Tage“ bewusst zu genießen und sich einen Vorrat an Freundschaft, Vertrauen und Liebe für die „schlechten Tage“ anzusammeln.
Veranstaltungen und weitere Informationen finden sich unter www.marriage-week.de.
Pünktlich zum Welt-Down-Syndrom-Tag am Mittwoch, 21. März 2012, haben wir uns als Verlag überlegt, ein Lesezeichen (5,2 x 14,8 cm) zu produzieren. Gerade die bevorstehende Einführung des Bluttests in der Pränataldiagnostik zeigt, dass Handlungsbedarf gegenüber der Öffentlichkeit besteht.
Und so sieht das Lesezeichen aus:
Hier noch mal der Text der Rückseite:
Down-Syndrom. Na und?
Dünne Beine, dicke Lippen, große Füße, kleine Ohren, lange Nase, kurze Arme – wir Menschen sind nun mal verschieden. Stellen Sie sich vor, alle wären genau so wie Sie! Zum Glück gibt‘s jeden von uns nur einmal.
Und wenn wir ehrlich sind: Was unser Leben wertvoll macht und reich, was uns glücklich macht und zufrieden, hat überhaupt nichts damit zu tun, was andere so „normal“ finden.
Deswegen gehören Menschen mit Down-Syndrom dazu. Genau wie alle anderen. Und darum gibt es keinen Grund, warum Kinder mit Down-Syndrom nicht auf die Welt kommen sollten. Ganz im Gegenteil.
Wie gut, dass jeder anders ist!
Möchten Sie einen Stapel davon? Wir stellen Ihnen gerne auch größere Mengen zum Weitergeben im Rahmen von Aktionen rund um den 21.3., aber natürlich auch einfach so, zur Verfügung. Bestellen Sie jetzt gratis (gegen Versandkosten) per E-Mail an info@neufeld-verlag.de oder über unser Kontaktformular.
Viele von Euch mögen Dietrich Bonhoeffers bekanntes Gedicht unter dieser Überschrift kennen. Die Frage, wer wir sind, scheint uns fast unser Leben lang zu beschäftigen. Und es ist ja tröstlich, dass wir uns verändern. Alle sieben Jahre sind wir ein anderer Mensch, meinte neulich mal jemand zu mir.
Roland Walter aus Berlin hat auch zu Papier gebracht, was ihm durch den Sinn geht, wenn er sich fragt: Wer bin ich? Er kam 1963 mit einer spastischen Lähmung zur Welt:
Wer bin ich?
Die Menschen nennen mich behindert, und sie haben recht, das bin ich auch. Gott nennt mich seine gute Schöpfung, und er hat recht, das bin ich auch.
Die Menschen nennen mein Leben kostspielig, und sie haben recht, das ist es auch. Gott sagt, mein Leben ist wertvoll, und er hat recht, das ist es auch.
Die Menschen nennen mich unproduktiv, und sie haben recht, das bin ich auch. Gott sagt, ich bin ein Brückenbauer zwischen Behinderten und Nichtbehinderten, und er hat recht, das bin ich auch.
Die Menschen nennen mein Aussehen abstoßend, und sie haben recht, das ist es auch. Gott sagt, mein Lachen ist schön, und er hat recht, das ist es auch.
„Ich finde es toll, dass unser König sein Königreich gerade mit uns Schwachen baut. Menschen wie Roland Walter haben uns da viel zu sagen, finde ich“, so Dr. Thomas Baumann, Lektor im Neufeld Verlag. Roland Walter ist ein König der Lebensfreude, und das Bild oben unterstreicht das eindrücklich. Soeben ist seine Autobiografie erschienen – und wir sind stolz, dass wir als Verlag mit Roland Walter zusammenarbeiten dürfen. (In einem YouTube-Film berichtet Roland Walter ein wenig aus seinem Leben, und ERF Fernsehen strahlte vor einiger Zeit eine halbstündige Sendung über und mit ihm aus.)
Immer wieder stelle ich fest: Menschen mit sichtbaren Behinderungen (meine Einschränkungen und Begrenzungen sehen nur wenige auf den ersten Blick) haben enorm viel zu sagen, was das Menschsein betrifft. Wie es ist, sich dessen bewusst zu sein, dass wir Menschen einander brauchen. Und was es bedeutet, dass wir alle Gottes geliebte Kinder sind. „Alter, krass!“ würde unser Alexander (10, mit Down-Syndrom) jetzt vielleicht sagen. Hat er sich gerade angewöhnt …
Am Samstag, 11. Februar 2012 findet in Frankfurt am Main ein Minikongress zum Thema „Glauben und wirtschaften“ statt. Neufeld-Autor Prof. Dr. Johannes Reimer aus Bergneustadt („Gott in der Welt feiern – Auf dem Weg zum missionalen Gottesdienst“) wird zum Thema “Helfen ohne Hintergedanken?” sprechen. Veranstaltet wird der Tag (10.30 bis 17.00 Uhr) im InterCityHotel Frankfurt (Hauptbahnhof) von MEDA Europa.
MEDA steht für „Mennonite Economic Development Associates“ – hier engagieren sich christliche Geschäftsleute überwiegend täuferisch-mennonitischer Prägung, die sowohl verantwortlich wirtschaften wollen als auch sich für eine nachhaltig wirtschaftliche Entwicklung in den armen Regionen dieser Welt einsetzen. „Wirtschaft wirkt“, könnte man als Motto sagen.
Neben dem Hauptvortrag gibt es in Frankfurt Musik von Ernst-Christian Driedger (dessen beeindruckende Gitarreninterpretationen „Vom Blues zum Choral“ auf YouTube zu hören sind) und Referate von Steve Wright, MEDA-Projektleiter in der Ukraine, sowie Titus Horsch, Direktor von MEDA-Europa.
Hier kann man sich anmelden:
MEDA Europa Heinrich-Schütz-Str. 12 a, D-56566 Neuwied, Tel. 0 26 22/90 61 84, europa@meda.org
Presseberichte, wonach in Dänemark bis zum Jahr 2030 keine Menschen mehr mit Down-Syndrom geboren werden sollen, haben uns in den letzten Tagen ebenso erschreckt wie die zu erwartenden Folgen eines Bluttests, der im 2. Quartal 2012 eingeführt werden soll – um Down-Syndrom zu vermeiden. Selbst die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen spricht offenbar nur Geborenen das Recht auf Leben zu … Dabei ist doch völlig klar: Eine Welt ohne Menschen mit Down-Syndrom ist eine ärmere Welt.
Als Verlag haben wir überlegt, was wir aktuell tun können – wie wir der Welt zeigen können, dass Menschen mit Down-Syndrom dazu gehören und unser Leben bereichern. Schließlich ist jeder anders!
Hier unsere Idee, die natürlich nur vom Mitmachen vieler Einzelner lebt:
Wer den Wandkalender “A little extra” 2012 jetzt bestellt, um ihn im Wartezimmer seines Arztes, der örtlichen Klinik oder Therapiepraxis aufzuhängen (damit die Bilder von Conny Wenk die Welt verändern …), bekommt von uns zwei Exemplare zum Sonderpreis von je 5,- EUR (statt 14,90 EUR) zzgl. 2,50 EUR Versandkosten. Solange der Vorrat reicht …
Hier geht’s direkt zur Bestell-Seite:
http://www.neufeld-verlag.de/de/wandkalender-a-little-extra-2012.html
Tengo-Online schreibt zum Beispiel: „Conny Wenk hat eindrucksvoll bewiesen, dass das Leben mit einem Chromosom extra kein ,Weniger’ bedeutet, sondern im Gegenteil ein ,Mehr’: mehr Lebensfreude, mehr Leichtigkeit, mehr Liebe und mehr Glück.“ So ist es!
Gemeinsam können wir viel bewirken. Bitte macht mit und leitet diese Idee weiter!









Wer schreibt denn da? Bin 1970 in Ingolstadt geboren und in Oberbayern und Ostwestfalen aufgewachsen. Seit 1995 verheiratet mit der wunderbaren Carolin. 2004 ging mit der Gründung des Neufeld Verlages ein weiterer Traum in Erfüllung. 
